Seniorentreff Ockenheim -
Seniorentreff
Mein Name ist Hase, ich weiß von nix...
Mein Name ist Hase, ich weiß von nix...
vor 16 Stunden
… so lautete das Motto des Seniorennachmittags am 15.04.2026, zu dem das Seniorenteam in das Georg-Weingärtner-Haus eingeladen hatte. Die Tische waren mit bunten Eiern, Osterhasen aus Kresse und kleinen Eierkörbchen schön dekoriert. Aber der absolute Hingucker waren die kleinen Tulpensträußchen, die Michael und Konni Müller aus Pistazienschalen liebevoll zusammengeklebt und bunt angemalt hatten. Das neue Teammitglied Silvia Schroth stimmte mit der Geschichte „Ein Korb voller Eier“ die Zuhörer zunächst nachdenklich, denn es stand die Frage im Raum, wann habe ich denn in der Vergangenheit etwas Gutes getan? Mit fröhlichen Liedern wurde dann zum Thema Frühling und Ostern übergeleitet und statt des Osterhasen erfreuten die Kinder des St. Christophorus-Kindergarten mit dem Lied „Immer wieder kommt ein neuer Frühling“ die versammelte Gästeschar. Als Lohn für die Darbietung gab es ein Überraschungsei und die Kleinen zogen zufrieden von dannen. Es folgten die Glückwünsche für die Geburtstagskinder und danach eine gemütliche Kaffeepause. Mit lustigen Texten ging es weiter: Ob mit Loriots „Das Ei“ (Beate Petry und Heinz-Peter Germeroth) oder dem „Pferd Marie-Luise“ (Marita Krone), es wurden die Lachmuskeln der Gäste trainiert. Dieter Liebelt hatte vom Mundartdichter Albert Hey die Geschichte „E scheene Schreck“ mitgebracht, die er vor der berüchtigten Trinkpause zum Besten gab. Nach einem Gesangsbeitrag von Hermann-Josef Gerharz sollte höchstrichterlich entschieden werden, ob die Marktfrau (Elke Kaiser) die Kundin (Konni Müller) beim Kauf von 100 Eiern betrogen hatte. Welche Folgen es hat, wenn von 3 Gemeindearbeitern einer krank wird, konnte Elke Kaiser sehr anschaulich berichten und hatte damit die Lacher auf ihrer Seite. Zwischendurch waren alle aufgefordert, bei den fröhlichen Volksliedern kräftig mitzusingen. Auf die Gedichte über Tulpen und Narzissen folgte der Ohrwurm „Tulpen aus Amsterdam“, wie immer gekonnt musikalisch begleitet vom Duo Renate Fleischer und Heinz-Peter Germeroth. Ein schöner Nachmittag wurde mit den Schlussgedanken von Michael Müller und dem Lied „Kein schöner Land“ beendet. Alle freuen sich schon auf das nächste Mal, wenn es heißt „Komm lieber Mai und mache…“!
von Hanne Knecht